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Epilepsie - Symptome

Im Deutschen auch Fallsucht oder Krampfleiden genannt

Epilepsie - Symptome

Beitragvon großfamilie » 12.05.2009, 20:58

Die Epilepsie wird in zwei Hauptanfallsformen eingeteilt:

Fokale Anfälle: Sie entstehen an einem umschriebenen Ort im Gehirn, die Symptome sind auf eine Körperregion begrenzt. Ein fokaler Anfall kann auch in einen generalisierten Anfall übergehen.
Generalisierte Anfälle: Sie umfassen von Anfang an das ganze Gehirn oder zumindest Anteile beider Gehirnhälften gleichzeitig. Der Krampfanfall erfasst den ganzen Körper.


Fokaler Anfall
Bei einer Epilepsie auftretende fokale Anfälle beginnen in einem umschriebenen Teil der Hirnrinde. Je nachdem, welche Funktion dieser Bezirk hat, treten entsprechende Symptome auf, z.B. subjektiv gehörte Geräusche, Berührungsgefühle oder Muskelzuckungen. Beginnt der Anfall mit optischen Eindrücken, z.B. Lichtblitzen, befindet sich der Ursprung vermutlich in der Sehrinde. Bei Zuckungen der rechten Gliedmaßen, liegt der Ursprung in der linken Gehirnhälfte - bei Zuckungen der linken Gliedmaßen in der rechten Gehirnhälfte.
Bei einem einfach fokalen Anfall ist der Patient bei klarem Bewusstsein, wach und orientiert. Während des Anfalls ist er in der Lage, mit der Umwelt zu kommunizieren. Bei einem komplex fokalen Anfall, der meist wie ein einfach fokaler beginnt, kommt es zu Bewusstseinsstörungen und so genannten Automatismen (unwillkürliche, automatisch ablaufende Funktionen wie Kauen, Schmatzen).

Ein zunächst fokaler Anfall kann sich über das ganze Gehirn ausbreiten, man spricht dann von sekundärer Generalisierung. Mediziner nennen einen solchen Krampfanfall Grand-Mal-Anfall


Generalisierter Anfall
Im Rahmen einer Epilepsie vorkommende generalisierte Anfälle betreffen mehr oder weniger das ganze Gehirn. Dennoch variieren die Symptome:

Grand-Mal-Epilepsie: Der bekannteste Anfall ist der generalisierte tonisch-klonische Krampfanfall. In der tonischen Phase befindet sich der Patient in tiefer Bewusstlosigkeit. Die Beine und Arme sind zumeist gestreckt und die Atmung fällt aus. Gemeinsam mit der erhöhten Muskelspannung kann dies zu Sauerstoffmangel führen. In einigen Fällen färbt sich die Haut des Betroffenen durch den Sauerstoffmangel bläulich (Zyanose). Nach 10 bis 30 Sekunden folgt die klonische Phase mit Zuckungen in Armen und Beinen. Meist ist der Anfall nach ein bis zwei Minuten überstanden. Danach schläft der Patient, ist nur schwer aufzuwecken, kann sich an den Anfall selbst nicht erinnern und klagt über Muskelkater. Harn- und Stuhlabgang sowie ein Zungenbiss sind keine Seltenheit (Grand-mal-Epilepsie).
Abscencen (Petit-mal-Epilepsie): Es kommt es zu sekundenlangen Bewusstseinsstörungen. Man beobachtet einen starren, leeren Blick, eventuell begleitet von unwillkürlichen Mundbewegungen und schwachen Muskelzuckungen. Der Patient hält kurz in seiner momentanen Tätigkeit inne, um damit nach einigen Sekunden wieder fortzufahren. Hinweise: Häufiges Blinzeln mit den Augen, Schmatzen, Kopfdrehung nach hinten oder zur Seite, eventuelle Senkung des Kopfes.
Myoklonien: Anhaltende Zuckungen in Armen und Beinen. Sie ähneln den Zuckungen wie man sie auch beim Einschlafen kennt.
Astatische (atonische) Anfälle, bei denen der Patient plötzlich zu Boden stürzt. Manchmal wird der Sturzanfall von Muskelzuckungen im Gesicht und Blinzeln begleitet.
großfamilie
 

Re: Epilepsie - Symptome

Beitragvon maus262 » 18.06.2009, 08:57

Hallo

Meine Tochter ist 8 Jahre und hat Nachts große Anfälle Tonisch Klonische Grandmal .
Sie bekommt Nachts den Pulsoxymeter damit wir das auch kontrollieren können ansonsten wenn sie in ihrem Zimmer schläft würden wir es garnicht mitbekommen und das Pulsoxymeter schlägt sofort Alarm.


Gruß Carmen
maus262
 


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