Für viele Paare ist es der letzte Ausweg: Wenn der ersehnte Nachwuchs jahrelang ausbleibt, setzen sie ihre ganze Hoffnung oft in die künstliche Befruchtung. Zwar hat die Reproduktionsmedizin deutliche Fortschritte gemacht. Doch die meisten Behandlungen sind aufwändig und belastend. Nicht zuletzt müssen die potenziellen Eltern dafür nicht wenig Geld berappen, vor allem seit die gesetzlichen Kassen weniger dafür zahlen. Nach einer Gesetzesänderung von 2004 ist die Zahl der nach künstlicher Befruchtung geborenen Kinder drastisch eingebrochen. Sachsen will jetzt mit einer bundesweit einmaligen Initiative gegensteuern und betroffenen Paaren finanzielle Zuschüsse zahlen.
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